UNRWA startet ein Notbildungsprogramm für vertriebene Kinder
New York, 4. Januar (Hibya) – Das Hilfswerk der Vereinten Nationen für Palästinaflüchtlinge im Nahen Osten (UNRWA) gab bekannt, dass es aufgrund der israelischen Operation „Eiserne Mauer“ eine umfassende Notbildungsinitiative für Tausende von in der Westbank vertriebenen Kindern gestartet hat.
In einer Erklärung teilte die UNRWA aktuelle Daten zu den Auswirkungen der zunehmenden militärischen Aktivitäten und Vertreibungen auf die Bildung in der Westbank mit.
Unter Hinweis auf die humanitäre Lage in der Region erklärte die Agentur: „In den besetzten Gebieten wurden mehr als 12.000 Kinder gewaltsam vertrieben. Als Reaktion auf die israelische Operation ‚Eiserne Mauer‘ im Norden der Westbank hat die UNRWA im Februar 2025 ein Notbildungsprogramm für vertriebene Kinder gestartet.“
Die UNRWA teilte mit, dass sie die Kontinuität des Lernens für vertriebene Schülerinnen und Schüler sicherstellt, einschließlich temporärer Lernräume, Online-Unterricht, der Verteilung von Materialien zum Selbstlernen sowie psychosozialer Unterstützung.
In der Erklärung heißt es weiter: „Derzeit besuchen 48.000 Kinder in der besetzten Westbank weiterhin die Schulen der UNRWA.“
Deutsche Nachrichtenagentur Deutschland News Agency