Guterres: Israels Aussetzung von zivilgesellschaftlichen Organisationen verschärft die humanitäre Krise
New York, 4. Januar (Hibya) – UN-Generalsekretär António Guterres reagierte auf Israels Entscheidung, die Aktivitäten einiger internationaler zivilgesellschaftlicher Organisationen in den besetzten palästinensischen Gebieten auszusetzen, und forderte die Rücknahme der Entscheidung sowie die ununterbrochene Bereitstellung humanitärer Hilfe.
UN-Generalsekretär Guterres erklärte, er sei zutiefst besorgt über die Entscheidung der israelischen Behörden, die Arbeit einiger internationaler zivilgesellschaftlicher Organisationen in den besetzten palästinensischen Gebieten auszusetzen.
Guterres sagte: „Internationale zivilgesellschaftliche Organisationen sind für lebensrettende humanitäre Hilfe unverzichtbar, und die Aussetzung ihrer Aktivitäten birgt das Risiko, die seit dem Waffenstillstand erzielten fragilen Fortschritte zu untergraben.“
Er wies darauf hin, dass diese Entscheidung zu früheren Beschränkungen hinzukommt und die Einfuhr von lebenswichtigen Lebensmitteln, medizinischen Gütern, Hygieneartikeln und Unterkünften nach Gaza verzögert, wodurch die humanitäre Krise für die palästinensische Bevölkerung weiter verschärft wird.
Guterres betonte, dass Israel gemäß dem humanitären Völkerrecht den schnellen und ungehinderten Durchlass humanitärer Hilfe für alle Zivilisten gewährleisten müsse, und bekräftigte, dass alle humanitären Partner sicher und im Einklang mit humanitären Grundsätzen arbeiten können müssen.
Deutsche Nachrichtenagentur Deutschland News Agency