Sacharowa: Wir begrüßen die Fortsetzung der Normalisierung im Iran
Moskau, 22. Januar (Hibya) – Die Sprecherin des russischen Außenministeriums, Maria Sacharowa, äußerte sich zum bevorstehenden Treffen der GUS-Botschafter in Moskau, zum Normalisierungsprozess im Iran und zum neuen Kreditvorschlag der Europäischen Union für die Ukraine.
Nach Angaben des russischen Außenministeriums erläuterte Maria Sacharowa die Haltung Russlands zu den aktuellen regionalen und globalen Entwicklungen.
Zu den diplomatischen Treffen in Moskau sagte Sacharowa: „Am 27. Januar wird Moskau das traditionelle Arbeitsfrühstück des russischen Außenministers Sergej Lawrow mit den in Russland akkreditierten Botschaftern der Gemeinschaft Unabhängiger Staaten ausrichten. Dabei werden die wichtigsten Kooperationsprioritäten für das Jahr 2026 erörtert.“
Zu den Entwicklungen im Iran erklärte Sacharowa: „Wir begrüßen die Fortsetzung der Normalisierung im Iran. Die Abkehr von Konfrontation und ein echtes Bekenntnis zum Dialog sind der Schlüssel zu einer für alle Beteiligten akzeptablen Lösung. Wir sind bereit, diesen Prozess in jeder Hinsicht zu unterstützen. Bis sich die Sicherheitslage vollständig normalisiert, empfehlen wir russischen Staatsbürgern, Reisen in den Iran aufzuschieben. Personen, die sich derzeit im Iran aufhalten, sollten Sicherheitsmaßnahmen einhalten, auf Foto- und Videoaufnahmen verzichten und den Anweisungen der örtlichen Strafverfolgungsbehörden Folge leisten.“
Sacharowa äußerte sich auch zu dem von EU-Kommissionspräsidentin Ursula von der Leyen vorgeschlagenen Finanzpaket und sagte: „Es wurden Vorschläge zur Verwendung eines Kredits in Höhe von 90 Milliarden Euro, der als gemeinsame Verschuldung der EU-Staaten strukturiert ist, für das Selenskyj-Regime zusammengefasst. Die schwierige Lage dieses Regimes interessiert sie kaum; einzig wichtig ist die Verlängerung des Konflikts.“
Deutsche Nachrichtenagentur Deutschland News Agency