Deniz polisinden Adalar çevresinde 'deniz taksi' denetimi

Dr. Burak Uzel, Facharzt für Innere Medizin am Ataköy Medicana Krankenhaus, erklärte, dass Vitamin- und Mineralstoffmängel in der Türkei weit verbreitet seien, und wies darauf hin, dass insbesondere Mängel an Vitamin D, Vitamin B12 und Eisen in der Gesellschaft zunehmen.

Laut Dr. Uzel ist der am häufigsten auftretende Mangel in der Türkei der Vitamin-D-Mangel. Zu den Gründen zählen die unzureichende Kenntnis der Normwerte sowie Bewertungen auf Grundlage ausländischer Referenzbereiche. Bei Frauen ist Eisenmangel aufgrund von Menstruationsblutungen sehr verbreitet. Der Anstieg des Vitamin-B12-Mangels hängt zudem mit der sinkenden Lebensmittelqualität und mit Medikamenten wie Metformin zusammen, das in der Diabetesbehandlung eingesetzt wird und die Aufnahme von Vitamin B12 verringert.

Dr. Uzel wies darauf hin, dass sich Vitamin- und Mineralstoffmängel im Alltag am häufigsten durch Schwäche und Müdigkeit bemerkbar machen. Er sagte, dass Eisenmangel zu Haarausfall, brüchigen und sich ablösenden Nägeln sowie zu einem Brennen an den Fußsohlen führen kann. Bei Vitamin-B12- und Folsäuremangel treten neben Müdigkeit vor allem Vergesslichkeit und Konzentrationsprobleme auf.

In Bezug auf Risikogruppen betonte Dr. Uzel, dass Schwangere aufgrund des erhöhten Bedarfs besonders aufmerksam sein sollten und in dieser Phase in der Regel eine routinemäßige Multivitaminunterstützung empfohlen werde. Er fügte hinzu, dass auch ältere Menschen, Personen mit eingeschränktem Zugang zu frischen Lebensmitteln und Menschen aus niedrigeren Einkommensgruppen gefährdet seien, und hob hervor, dass ausgewogen ernährte Personen meist keine zusätzlichen Nahrungsergänzungsmittel benötigen.

Dr. Uzel erklärte, dass der Hauptgrund für das häufigere Auftreten eines Vitamin-D-Mangels in den Wintermonaten die unzureichende Nutzung von Sonnenlicht sei, und dass eine geringere Sonneneinstrahlung die Vitamin-D-Synthese im Körper erheblich verringere.

Uzel machte darauf aufmerksam, dass Vitamin-B12- und Eisenmängel aufgrund ähnlicher Symptome verwechselt werden können, und betonte, dass die eindeutige Unterscheidung unbedingt durch Blutuntersuchungen erfolgen müsse. Er fügte hinzu, dass unbehandelte Vitamin- und Mineralstoffmängel das Immunsystem schwächen und dass insbesondere ein Vitamin-D-Mangel mit der Knochengesundheit, Herz-Kreislauf-Erkrankungen, Alzheimer und einigen Krebsarten in Verbindung gebracht wird.

Dr. Burak Uzel unterstrich, dass die Einnahme von Vitaminpräparaten nicht für jeden notwendig sei, und warnte, dass ein unbewusster Gebrauch von Vitaminen gesundheitliche Risiken bergen könne. Er erklärte, dass Menschen mit einer regelmäßigen und ausgewogenen Ernährung die meisten Mängel über die Ernährung ausgleichen können, dass jedoch in einigen Fällen, wie bei Eisenmangel, Lebensmittel nicht ausreichen und eine medikamentöse Behandlung unter ärztlicher Kontrolle erforderlich sein könne.

Deutsche Nachrichtenagentur Deutschland News Agency

 

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