Tsahkna: UN-Bericht legt die systematischen Verbrechen Russlands offen
Tallinn, 30. Mai (Hibya) – Estlands Außenminister Margus Tsahkna erklärte, dass der Bericht der Vereinten Nationen die seit langem von der Ukraine erhobenen Vorwürfe bestätige.
Der estnische Außenminister Margus Tsahkna erklärte in Bezug auf den Bericht der Vereinten Nationen (UN) über konfliktbedingte sexuelle Gewalt, dass dieser Bericht die seit Jahren von der Ukraine vorgebrachten Vorwürfe bestätige. Tsahkna vertrat die Ansicht, dass die Anschuldigungen gegen Russland keine Einzelfälle, sondern systematischer Natur seien.
Tsahkna sagte in seiner Erklärung: „Der UN-Bericht bestätigt die Realität, die die Ukraine seit Jahren dokumentiert; die von Russland begangenen Verbrechen sind nicht vereinzelt, sondern systematisch.“ Mit Blick auf die Aufnahme Russlands in die Liste wegen Verbrechen gegen Kinder erklärte Tsahkna, dies sei „ein wichtiger Schritt im Namen von Wahrheit, Gerechtigkeit und unbestreitbarer Rechenschaftspflicht“.
Der estnische Minister fügte hinzu, dass diese Entwicklungen auch „Russlands offenkundige Missachtung des Völkerrechts und der Menschenwürde noch sichtbarer machen“.
Deutsche Nachrichtenagentur Deutschland News Agency