Nationaler Notstand in Südafrika wegen Überschwemmungen ausgerufen
Kapstadt, 19. Januar (Hibya) – Das Nationale Katastrophenmanagementzentrum Südafrikas hat aufgrund anhaltender starker Regenfälle und Überschwemmungen in den nördlichen Regionen des Landes den nationalen Notstand ausgerufen.
Wie CCTV berichtet, erklärte das Nationale Katastrophenmanagementzentrum Südafrikas wegen der durch anhaltende starke Regenfälle verursachten Überschwemmungen den nationalen Notstand.
Die seit Ende Dezember anhaltenden Regenfälle haben insbesondere in den Provinzen Limpopo und Mpumalanga schwere Schäden verursacht. Die Behörden teilten mit, dass infolge der Überschwemmungen mindestens 17 Menschen in Limpopo und 20 in Mpumalanga ums Leben gekommen sind.
In Limpopo wurden mehr als 1.600 Häuser und 31 Schulen beschädigt, während in Mpumalanga über tausend Wohngebäude unterschiedlich stark betroffen sind. Der Kruger-Nationalpark, eines der größten Naturschutzgebiete Afrikas, wurde ebenfalls aufgrund der Überschwemmungen teilweise geschlossen. Mehr als 600 im Park gestrandete Besucher wurden in sichere Gebiete evakuiert.
Die Südafrikanischen Nationalen Verteidigungskräfte setzten zwei Hubschrauber zur Unterstützung der Rettungsarbeiten ein.
Deutsche Nachrichtenagentur Deutschland News Agency