Meloni reagiert auf Entlassungsentscheidung in der Schweiz
Rom, 24. Januar (Hibya) – Italiens Ministerpräsidentin Giorgia Meloni reagierte auf die Entscheidung des Zwangsmaßnahmengerichts in der schweizerischen Stadt Sion, Jacques Moretti freizulassen.
Ministerpräsidentin Meloni erklärte, dass der italienische Botschafter in Bern, Gian Lorenzo Cornado, angewiesen worden sei, umgehend Kontakt mit der Generalstaatsanwältin des Kantons Wallis, Beatrice Pilloud, aufzunehmen und die tiefe Reaktion der italienischen Regierung auf die Entscheidung zu übermitteln. Meloni betonte, dass die Entscheidung angesichts der Schwere der Tat, der Fluchtgefahr und der Möglichkeit der Beweisvereitelung inakzeptabel sei und dass sie den Familien der Opfer der Tragödie von Crans-Montana sowie den noch im Krankenhaus behandelten Personen neues Leid zugefügt habe.
Meloni hob hervor, dass Italien sein Verlangen nach Wahrheit und Gerechtigkeit mit Nachdruck zum Ausdruck bringe, und rief dazu auf, Schritte zu unternehmen, die das Leid und die Erwartungen der Familien berücksichtigen.
Meloni erklärte zudem, dass sie gemeinsam mit Außenminister Tajani beschlossen habe, den italienischen Botschafter in der Schweiz, Cornado, zur Festlegung weiterer Schritte nach Rom zurückzurufen.
Deutsche Nachrichtenagentur Deutschland News Agency