Europäische Spitzenpolitiker stehen Schlange für Reisen nach China und Asien
Stockholm, 26. Januar (Hibya) — Während die Welt nach Antworten sucht, wie sie mit Kriegen, Konflikten und einem instabilen amerikanischen Präsidenten umgehen soll, folgen hochrangige Staatsbesuche in China aufeinander.
Der kanadische Premierminister Mark Carney unternahm einen offiziellen Besuch in Peking, wo er den chinesischen Präsidenten Xi Jinping traf und unter anderem ein Abkommen unterzeichnete, das den Export chinesischer Elektrofahrzeuge nach Kanada zu niedrigeren Zöllen ermöglicht.
Während die Details noch ausgearbeitet werden, wird berichtet, dass der britische Premierminister Keir Starmer Ende Januar nach China reisen wird, um die Gespräche über verstärkte Handelsbeziehungen fortzusetzen.
Laut verschiedenen internationalen Medien plant auch der deutsche Bundeskanzler Friedrich Merz, Peking in den kommenden Wochen im Rahmen eines breiteren europäischen Engagements mit China zu besuchen.
Unterdessen plant der französische Präsident Emmanuel Macron, im Februar nach Indien zu reisen, um an einer großen internationalen Konferenz zur künstlichen Intelligenz teilzunehmen.
In der kommenden Woche wird zudem eine hochrangige EU-Delegation nach Indien reisen, um ein wichtiges Handelsabkommen abzuschließen.
Analysten in der chinesischen Hauptstadt sehen darin ein Zeichen dafür, dass die Kommunistische Partei versucht, die politische Unsicherheit in den Vereinigten Staaten zu nutzen und neue starke Beziehungen zur Außenwelt aufzubauen.
Analysten in Peking betrachten diese aufeinanderfolgenden wichtigen Staatsbesuche als Hinweis auf den Versuch der Kommunistischen Partei, von der politischen Unsicherheit in den USA zu profitieren und neue starke Verbindungen zur Außenwelt zu knüpfen.
Wang Huiyao, Gründer des Center for China and Globalization und politischer Kommentator, sagte: „Wir sehen eine tiefe Kluft zwischen der EU und den Vereinigten Staaten, während sich die Beziehungen zwischen Europa und China gleichzeitig entwickeln und stärken.“
Wang Huiyao fügte hinzu: „Jetzt sehen Sie, dass viele führende Politiker der Welt unser Land besuchen. Die Rolle Chinas hat sich zu einer globalen Position gewandelt, in der wir die Möglichkeit haben, zur Stabilität beizutragen.“
Deutsche Nachrichtenagentur Deutschland News Agency