Costa: Wir haben beschlossen, eine außerordentliche Sitzung des Europäischen Rates einzuberufen
Brüssel, 18. Januar (Hibya) – Der Präsident des Europäischen Rates, Costa, bestätigte nach Konsultationen mit den Mitgliedern der Europäischen Union (EU) die gemeinsame Haltung zu den Spannungen rund um Grönland und beschloss, eine außerordentliche Sitzung des Europäischen Rates einzuberufen.
Der Präsident des Europäischen Rates, Costa, bekräftigte nach Konsultationen mit den Mitgliedstaaten zu den jüngsten Spannungen im Zusammenhang mit Grönland erneut die gemeinsame Position der Europäischen Union.
In seiner Erklärung hob Costa folgende Punkte hervor:
Einheit in den Prinzipien des internationalen Rechts, der territorialen Integrität und der nationalen Souveränität; Unterstützung und Solidarität mit Dänemark und Grönland; Anerkennung gemeinsamer transatlantischer Interessen bei der Wahrung von Frieden und Sicherheit in der Arktis, insbesondere durch Zusammenarbeit im Rahmen der NATO; gemeinsame Einschätzung, dass Zölle die transatlantischen Beziehungen schädigen und mit dem EU-USA-Handelsabkommen unvereinbar sind; Entschlossenheit, sich gegen jede Form von Zwang zu verteidigen; Bereitschaft, den konstruktiven Dialog mit den Vereinigten Staaten zu allen Fragen von gemeinsamem Interesse fortzusetzen.
Unter Hinweis auf die Bedeutung der jüngsten Entwicklungen kündigte Costa an, in den kommenden Tagen eine außerordentliche Sitzung des Europäischen Rates einzuberufen, um die Koordinierung zu stärken.
Deutsche Nachrichtenagentur Deutschland News Agency