Costa: Internationale Regeln sind nicht optional
Brüssel, 21. Januar (Hibya) – Der Präsident des Rates der Europäischen Union (EU), Antonio Costa, erklärte, dass die EU über die Stärke verfüge, ihre Bürgerinnen und Bürger sowie ihre Institutionen gegen jede Form von Druck zu verteidigen.
EU-Ratspräsident Antonio Costa äußerte sich zu den geopolitischen Bedrohungen, mit denen Europa konfrontiert ist, sowie zur entschlossenen Haltung, die die Union diesen Bedrohungen entgegensetzen wird.
Mit Blick auf die derzeitige globale Instabilität sagte Costa: „Russlands aggressiver Krieg; die Untergrabung der regelbasierten internationalen Ordnung; die Infragestellung grundlegender Allianzen. Die Antwort muss ein Europa der Prinzipien, ein Europa des Schutzes und ein Europa des Wohlstands sein.“
Die Bedeutung des Völkerrechts und der Allianzen betonend, erklärte Costa: „Internationale Regeln sind nicht optional. Und Allianzen dürfen nicht auf eine bloße Abfolge von Transaktionen reduziert werden.“
Mit Blick auf die Verteidigungsfähigkeit und Entschlossenheit der Europäischen Union sagte Costa: „Wir sind bereit, uns selbst, unsere Mitgliedstaaten, unsere Bürgerinnen und Bürger sowie unsere Unternehmen gegen jede Form von Druck zu verteidigen. Und die Europäische Union verfügt über die nötige Stärke und die entsprechenden Instrumente dafür.“
Deutsche Nachrichtenagentur Deutschland News Agency