CENTCOM: 29 Schiffe im Rahmen der Seeblockade gegen Iran zur Umkehr angewiesen
Washington, 22. April (Hibya) - Das US-Zentralkommando (CENTCOM) gab bekannt, dass im Rahmen der gegen Iran verhängten Seeblockade 29 Handelsschiffe angewiesen wurden, umzukehren oder Häfen anzulaufen, und erklärte, dass einige Behauptungen über ein „Durchbrechen der Blockade“ nicht zutreffen.
CENTCOM veröffentlichte eine neue Erklärung zu den maritimen Operationen gegen Iran.
In der Erklärung hieß es, dass US-Streitkräfte im Rahmen der Seeblockade gegen Iran 29 Schiffe angewiesen haben, umzukehren oder den nächstgelegenen Hafen anzulaufen.
CENTCOM erklärte, dass Medienberichte der letzten 24 Stunden, wonach mehrere Handelsschiffe die Blockade durchbrochen hätten, nicht der Wahrheit entsprechen.
In der Erklärung heißt es: „In den letzten 24 Stunden haben Medienberichte unter Bezug auf die Schiffe M/V Hero II, M/V Hedy und M/V Dorena behauptet, dass mehrere Handelsschiffe die Blockade umgangen hätten. Diese Berichte sind falsch.“
CENTCOM betonte, dass die Schiffe Hero II und Hedy die Blockade nicht „als Teil einer Flotte, die Millionen Barrel Öl transportiert“, durchbrochen haben. Außerdem wurde behauptet, dass unter iranischer Flagge fahrende Tanker im Hafen von Chabahar ankerten, nachdem sie Anfang der Woche von US-Streitkräften gestoppt worden waren.
Es wurde weiter angegeben, dass das Schiff Dorena aufgrund eines früheren Versuchs, die Blockade zu verletzen, im Indischen Ozean von einem Zerstörer der US-Marine begleitet wurde.
Die Erklärung hob hervor, dass das US-Militär über die Fähigkeit verfügt, in globalen Gewässern zu operieren, und dass die Überwachung des Schiffsverkehrs im Nahen Osten und in den umliegenden Regionen fortgesetzt wird.
Deutsche Nachrichtenagentur Deutschland News Agency
