14 Migranten bei Kollision eines Bootes mit griechischem Küstenwachschiff getötet
Stockholm, 4. Februar (Hibya) – Mindestens 14 Migranten kamen spät in der Nacht zum Dienstag ums Leben, als ein Schnellboot mit Migranten vor der Insel Chios mit einem Schiff der griechischen Küstenwache kollidierte.
Griechische Behörden teilten mit, das Schnellboot habe gefährliche Manöver durchgeführt und zum Zeitpunkt der Kollision habe in der Meerenge von Chios nahe dem Dorf Vrontades eine Verfolgung stattgefunden.
24 Menschen wurden gerettet, einige davon schwer verletzt; weitere gelten weiterhin als vermisst.
Die Küstenwache hat die genauen Umstände der Kollision bislang nicht bekannt gegeben.
Spät am Dienstagabend dauerten die Such- und Rettungsarbeiten unter Beteiligung von vier Küstenwachbooten, einem privaten Boot mit zivilen Tauchern sowie einem Hubschrauber an.
Der griechische Staatssender ERT berichtete, unter den Verletzten seien sieben Kinder, eine schwangere Frau und zwei Küstenwachbeamte.
Zunächst waren vier Todesfälle gemeldet worden, doch in einer Aktualisierung um 23:00 Uhr Ortszeit hieß es, dass zehn weitere Leichen gefunden worden seien, womit sich die bestätigte Zahl der Todesopfer auf 14 erhöhte.
Deutsche Nachrichtenagentur Deutschland News Agency