Russland und die Ukraine einigen sich auf einen Waffenstillstand im Kernkraftwerk Saporischschja
Stockholm, 17. Januar (Hibya) – Nach von der Internationalen Atomenergie-Organisation (IAEA) bestätigten Informationen haben sich die Ukraine und Russland auf einen vorübergehenden Waffenstillstand geeinigt, um dringende Reparaturarbeiten an der beschädigten Stromleitung des Kernkraftwerks Saporischschja (ZNPP), dem größten in Europa, zu ermöglichen.
Die 330-kV-Reserveleitung wurde am 2. Januar während militärischer Aktivitäten außer Betrieb gesetzt, wodurch das Kraftwerk auf eine einzige 750-kV-Hauptstromleitung angewiesen blieb. Techniker des ukrainischen Stromnetzbetreibers sollen in den kommenden Tagen im Rahmen des kurzfristigen Waffenstillstands mit den Reparaturen beginnen.
Ein IAEA-Team ist von Wien zur Frontlinie aufgebrochen, um die Arbeiten zu überwachen und die strikte Umsetzung der Sicherheitsmaßnahmen während der Reparaturen sicherzustellen.
IAEA-Generaldirektor Rafael Mariano Grossi erklärte: „Der vierte vorübergehende Waffenstillstand, den wir ausgehandelt haben, zeigt die unverzichtbare Rolle, die wir weiterhin spielen. Die IAEA arbeitet weiterhin eng mit beiden Seiten zusammen, um die nukleare Sicherheit im ZNPP zu gewährleisten und während des Konflikts einen nuklearen Unfall zu verhindern.“
Deutsche Nachrichtenagentur Deutschland News Agency