Österreich senkt Kraftstoffsteuern angesichts steigender Energiekosten
Wien, 21. März (Hibya) - Die österreichische Regierung hat beschlossen, ab April die Kraftstoffsteuern zu senken und die Gewinnmargen der Einzelhändler zu begrenzen, um auf die aufgrund der Konflikte im Nahen Osten steigenden Energiepreise zu reagieren.
Laut CCTV bereitet sich Österreich entgegen dem allgemeinen Trend in Europa darauf vor, in die Ölpreise einzugreifen, um eine neue Lebenshaltungskostenkrise zu verhindern.
Nach offiziellen Angaben wird erwartet, dass der Anstieg der Ölpreise die Inflationsrate von 2,2 Prozent auf 2,9 Prozent erhöht. Dass der Literpreis an Wiener Tankstellen 2 Euro (etwa 2,3 Dollar) erreicht, sorgt bei den Verbrauchern für wirtschaftliche Sorgen.
Ökonomen warnen, dass ohne ein rasches Eingreifen bei den Ölpreisen auch die Preise für Industriegüter, Grundnahrungsmittel und Mieten steigen werden.
Das Österreichische Institut für Wirtschaftsforschung prognostiziert, dass die Auswirkungen der staatlichen Maßnahmen begrenzt bleiben könnten.
Deutsche Nachrichtenagentur Deutschland News Agency
