Lawrow: Die Geschichte verläuft spiralförmig, die Schwachen werden unterdrückt
Moskau, 22. März (Hibya) - Der russische Außenminister Sergej Lawrow kritisierte die USA und Europa und betonte die Bedeutung von Pragmatismus und gegenseitigen Interessen in der Diplomatie.
In einem Interview im Programm Looking Back am 21. März 2026 hob Lawrow die Bedeutung von gegenseitigem Respekt und Pragmatismus in der Diplomatie hervor. Er erklärte, dass jede Verhandlung von der Persönlichkeit und dem Wissensstand der Parteien abhängt und dass schnelle Lösungen, insbesondere in komplexen Regionen wie dem Nahen Osten, nicht funktionieren.
Lawrow sagte, die USA würden nur ihre eigenen Interessen schützen und könnten dafür verschiedene Methoden einsetzen, während er Europa für einen neokolonialen Ansatz kritisierte.
Mit Blick auf Spannungen auf den Energiemärkten erklärte Lawrow, dass Europas Zugang zu günstiger Energie aus Russland blockiert worden sei und einige Länder nun mit höheren Preisen konfrontiert seien.
Lawrow betonte, dass sich historische Prozesse wiederholen und wir heute eine Phase erleben, in der „der Starke im Recht ist“. Er hob die Bedeutung hervor, die starke russische Armee, die reichen natürlichen Ressourcen und das wissenschaftliche Potenzial in fortschrittliche Technologien umzuwandeln. Wie Präsident Wladimir Putin häufig betont: „Die Schwachen werden unterdrückt.“
Deutsche Nachrichtenagentur Deutschland News Agency
