Deniz polisinden Adalar çevresinde 'deniz taksi' denetimi

Die Israelischen Verteidigungsstreitkräfte (IDF) teilten mit, dass die Militärstaatsanwaltschaft Anklage gegen Kamal Khatib erhoben hat, der als Kommandeur des Nur-Shams-Bataillons gilt, im Zusammenhang mit einem Angriff im Juli 2024, bei dem ein israelischer Soldat getötet wurde.

Nach Angaben der IDF wurde die Anklageschrift gestern beim Militärgericht in Samaria eingereicht. Die Staatsanwaltschaft wirft Kamal Khatib vor, Mitglied, Kommandeur und später Anführer des Nur-Shams-Bataillons gewesen zu sein sowie für den Angriff im Juli 2024 verantwortlich zu sein, bei dem der Reservist Yehuda Geto getötet wurde, und weitere Straftaten begangen zu haben.

In der Anklageschrift heißt es, der Angeklagte habe am 1. Juli 2024 gemeinsam mit anderen bewaffneten Personen aus einem Raum im Stadtteil Bala heraus gehandelt und einen zuvor im Boden platzierten Sprengsatz per Mobiltelefon ferngezündet.

Der Explosion zufolge überschlug sich ein Fahrzeug der Sicherheitskräfte, Yehuda Geto wurde aus dem Fahrzeug geschleudert und kam ums Leben, ein weiterer Soldat erlitt Verletzungen an Brust und Kopf.

Die Militärstaatsanwaltschaft wirft Khatib außerdem vor, das Nur-Shams-Bataillon geleitet, Kämpfer für Aufklärungs- und Sprengstoffherstellungsaktivitäten rekrutiert, Sprengsätze gelagert, Waffenhandel betrieben sowie Geld und militärische Ausrüstung an Mitglieder der Organisation geliefert zu haben.

Zu den Anklagepunkten zählen unter anderem gemeinschaftlicher vorsätzlicher Mord, versuchter gemeinschaftlicher vorsätzlicher Mord, Führung einer illegalen Organisation, Handel mit militärischer Ausrüstung und das Platzieren von Sprengsätzen.

Das Militärgericht in Samaria ordnete an, dass der Angeklagte bis zum Abschluss des Verfahrens in Untersuchungshaft bleibt.

Die IDF erklärte zudem, dass die Militärstaatsanwaltschaft in ständigem Kontakt mit der Familie von Yehuda Geto stehe und sie bei der Wahrung ihrer gesetzlichen Rechte unterstütze. Weiter hieß es: „Die IDF und die Militärstaatsanwaltschaft teilen den tiefen Schmerz der Familie.“

Deutsche Nachrichtenagentur Deutschland News Agency

 

facebook sharing button Facebook
twitter sharing button Tweeter
whatsapp sharing button Whatsapp