Indizes an den Asien-Pazifik-Märkten zeigten eine gemischte Entwicklung
Istanbul, 15. Januar (Hibya) — Am Donnerstag zeigten die Indizes an den Asien-Pazifik-Märkten eine gemischte Entwicklung, da Anleger die jüngste geldpolitische Entscheidung der südkoreanischen Zentralbank bewerteten.
Die Bank of Korea beließ den Leitzins bei 2,50 %, da der jüngste Rückgang des Won den Spielraum für geldpolitische Lockerungen eingeschränkt hat. Der Leitindex Kospi stieg um 0,57 %, während der Nebenwerteindex Kosdaq unverändert blieb. Der südkoreanische Won verlor rund 0,2 % gegenüber dem Dollar und fiel auf 1.466,6.
Der Nikkei 225 fiel um 1,05 %, während der Topix um 0,15 % zulegte. Australiens S&P/ASX 200 gewann 0,46 %. Die Aktien von Toyota Motor legten um 5,8 % zu. Der Hang-Seng-Index in Hongkong gab um 0,66 % nach, der CSI 300 verlor 0,42 %.
Nachdem die chinesische Marktaufsichtsbehörde am Mittwoch die Einleitung einer Untersuchung gegen eine Online-Reiseplattform wegen des Verdachts auf monopolistische Praktiken angekündigt hatte, stürzten die Aktien von Trip.com um bis zu 21 % ab und waren die schwächsten Werte im Hongkonger Index. In der letzten Sitzung verloren die Papiere 17,2 %.
Der japanische Yen legte gegenüber dem Dollar auf 158,34 zu. Die Märkte rechnen mit einer möglichen Intervention der japanischen Behörden, nachdem die Währung zu Wochenbeginn auf ein 18-Monats-Tief gefallen war.
In den USA fielen die Aktien in der zweiten Sitzung in Folge und entfernten sich weiter von Rekordständen. Der S&P 500 schloss 0,53 % niedriger bei 6.926,60 Punkten. Der Dow Jones Industrial Average verlor 42,36 Punkte oder 0,09 % und schloss bei 49.149,63 Punkten. Der Nasdaq Composite sank um 1 % auf 23.471,75 Punkte. Alle drei Indizes verzeichneten den zweiten Verlusttag in Folge.
Der Technologiesektor belastete den Gesamtmarkt. Insbesondere Chip-Aktien gerieten unter Druck; Broadcom fiel um 4 %, während Nvidia und Micron Technology mehr als 1 % einbüßten. Am Mittwoch informierten chinesische Zollbehörden die Beamten darüber, dass die Einfuhr von Nvidias H200-Chips nicht gestattet ist.
Deutsche Nachrichtenagentur Deutschland News Agency