Harris: Wir werden gesetzliche Regelungen zur Bekämpfung von Online-Finanzbetrug einführen
Dublin, 2. Februar (Hibya) – Irlands stellvertretender Premierminister Simon Harris erklärte, dass neue gesetzliche Schritte zur Bekämpfung von Online-Finanzbetrug, insbesondere von Deepfake-Werbung, unternommen werden.
Irlands stellvertretender Premierminister Harris nahm eine Bewertung zur Reduzierung von Online-Finanzbetrug vor.
In seiner Erklärung sagte Harris: „Online-Finanzbetrug ist ein wichtiges Problem, dessen Verringerung ich sehen möchte. Wir stoßen auf zahlreiche Deepfake-Werbungen, in denen bekannte Persönlichkeiten so dargestellt werden, als würden sie eine Finanzdienstleistung oder ein Produkt unterstützen. Dies führt zu Verwirrung und Besorgnis und macht Bürgerinnen und Bürger zu Opfern von Betrug.“
Harris wies darauf hin, dass er sich in der vergangenen Woche mit Vertretern der Bank of Ireland und der AIB getroffen habe, und erklärte: „Ich habe dieses Thema mit ihnen erörtert und weiß, dass sie in diesem Kampf auf derselben Linie wie wir sind.“
Unter Betonung, dass auch auf europäischer Ebene daran gearbeitet werde, sagte Harris: „Wir haben auf europäischer Ebene Änderungen in diesem Bereich erreicht.“
Mit Blick auf die neue gesetzliche Regelung erklärte Harris: „Ich plane eine Gesetzesänderung, die Suchmaschinen oder Social-Media-Unternehmen dazu verpflichtet, vor der Veröffentlichung einer Anzeige zu überprüfen, ob die darin dargestellte Person ihre Zustimmung gegeben hat. Dies wird eine wirksame Maßnahme im Kampf gegen Betrug sein.“
Deutsche Nachrichtenagentur Deutschland News Agency