Gemischte Entwicklung an den Anleihemärkten: Renditen von US- und britischen Staatsanleihen gesunken
Istanbul, 27. Juli (Hibya) – An den globalen Anleihemärkten waren im Tagesverlauf unterschiedliche Bewegungen zu beobachten. Während die Renditen zehnjähriger Staatsanleihen der USA, Japans und Großbritanniens zurückgingen, verzeichneten die zehnjährigen Staatsanleihen Deutschlands und Frankreichs leichte Renditeanstiege.
Da die Anleger weiterhin die Erwartungen hinsichtlich der Geldpolitik der Zentralbanken einpreisten, zeigte sich bei den Renditen zehnjähriger Staatsanleihen weltweit ein gemischtes Bild.
Die Rendite der zehnjährigen US-Staatsanleihe sank auf 4,632 % und lag damit um 0,047 Prozentpunkte unter dem vorherigen Schlussstand. Die Rendite der zehnjährigen britischen Staatsanleihe fiel ebenfalls um 0,0506 Prozentpunkte auf 4,9842 %.
In Asien ging die Rendite der zehnjährigen japanischen Staatsanleihe um 0,052 Prozentpunkte auf 2,76 % zurück.
In Europa zeigte sich dagegen ein anderes Bild. Die Rendite der zehnjährigen deutschen Bundesanleihe stieg um 0,0098 Prozentpunkte auf 3,1832 %, während die Rendite der zehnjährigen französischen Staatsanleihe um 0,0123 Prozentpunkte auf 3,98 % zulegte.
Diese Entwicklung an den Anleihemärkten deutet darauf hin, dass die Anleger weiterhin die Inflationsaussichten, die Erwartungen an das Wirtschaftswachstum und die Zinspolitik der Zentralbanken bewerten, während sich regionale Unterschiede bei der Nachfrage nach sicheren Anlageformen herauskristallisieren.
Deutsche Nachrichtenagentur Deutschland News Agency