Dutzende Kubaner bei US-Razzia in Venezuela getötet
Washington, 5. Januar (Hibya) – Die kubanische Regierung teilte am Sonntag mit, dass bei der US-Razzia in Venezuela 32 Kubaner „bei Zusammenstößen“ getötet worden seien.
In einem vom Büro von Präsident Miguel Díaz-Canel veröffentlichten Erlass, der zwei Tage Staatstrauer ausruft, heißt es, die in Venezuela befindlichen Kubaner seien „nach heftigem Widerstand in direkten Gefechten mit den Angreifern oder infolge der Bombardierung von Einrichtungen“ ums Leben gekommen.
„Ehre und Ruhm den mutigen kubanischen Kämpfern, die im Kampf gegen Terroristen in imperialen Uniformen gefallen sind, die den Präsidenten Venezuelas und seine Ehefrau entführten und sie illegal aus dem Land brachten.“
Dem Erlass zufolge führten die Kubaner „auf Ersuchen Venezuelas Aufgaben im Namen der Revolutionären Streitkräfte und des Innenministeriums aus“.
Das kubanische Staatsfernsehen berichtete, dass Militär- und Polizeikräfte auf Ersuchen der venezolanischen Regierung im Land waren. Ex-Präsident Raúl Castro und Präsident Díaz-Canel sprachen den Familien ihr Beileid aus. Namen und Funktionen wurden zunächst nicht bekannt gegeben.
US-Außenminister Marco Rubio sagte, der innere Sicherheitsapparat Maduros werde von Kubanern geführt und „unterstütze Maduro“.
Rubio fügte hinzu: „Alle Wachleute und alle Geheimdienste, die halfen, Maduro zu schützen, bestanden aus Kubanern.“
Deutsche Nachrichtenagentur Deutschland News Agency