Wintersturm und extreme Kälte in den USA verursachen Todesfälle und Stromausfälle
New York, 27. Januar (Hibya) – In mehreren US-Bundesstaaten, darunter Texas, Louisiana, Tennessee, Pennsylvania und South Carolina, wurden mehr als 15 Todesfälle im Zusammenhang mit einem Wintersturm und extremer Kälte gemeldet.
Behörden zufolge sind einige der Todesfälle auf Unterkühlung zurückzuführen, andere stehen im Zusammenhang mit Schneeräumarbeiten. Mehrere Fälle werden noch untersucht.
Unterdessen stehen mehr als 200 Millionen Menschen aufgrund der tagelang anhaltenden eisigen Kälte unter Kältewarnungen. In höher gelegenen Regionen werden neue tägliche Tiefsttemperaturrekorde verzeichnet. Da die Kälte mindestens bis zum Ende dieser Woche anhalten dürfte, werden im Süden und Osten weitere Rekorde erwartet.
Die größten Infrastrukturschäden traten in weiten Teilen des Südens auf, wo Eis die Straßen rutschig machte, Äste brach und Stromleitungen belastete. Insbesondere Nord-Mississippi und Nashville im Bundesstaat Tennessee stehen wegen der zahlreichen umgestürzten Bäume und beschädigten Stromleitungen vor langwierigen Wiederherstellungsarbeiten.
Nach Angaben der Website poweroutage.us hatten bis Montagabend Hunderttausende Stromkunden wieder Elektrizität, was eine deutliche Verbesserung gegenüber der Situation darstellt, als zeitweise Millionen ohne Strom waren.
Dennoch sind weiterhin mehr als eine halbe Million Kunden ohne Strom, darunter über 190.000 in Tennessee, mehr als 140.000 in Mississippi und über 100.000 in Louisiana.
Deutsche Nachrichtenagentur Deutschland News Agency