UNDP: Spannungen im Nahen Osten könnten 32 Millionen Menschen in die Armut treiben
New York, 13. April (Hibya) – Das Entwicklungsprogramm der Vereinten Nationen (UNDP) erklärte, dass die globalen Auswirkungen der militärischen Eskalation im Nahen Osten bis zu 32 Millionen Menschen in die Armut treiben könnten.
Das Entwicklungsprogramm der Vereinten Nationen (UNDP) veröffentlichte neue Prognosen zu den Auswirkungen der militärischen Eskalation im Nahen Osten auf die Weltwirtschaft.
Laut der Erklärung sind derzeit mehr als 30 Millionen Menschen in 162 Ländern von Armut bedroht.
Es wurde darauf hingewiesen, dass diese Zahl im schlimmsten Fall auf bis zu 32 Millionen ansteigen könnte.
Der Bericht hebt hervor, dass die Auswirkungen des Konflikts über die direkt betroffenen Länder hinausgehen und sich insbesondere auf Länder konzentrieren, die von Energieimporten abhängig sind und über fragile Volkswirtschaften verfügen.
Es wurde festgestellt, dass steigende Energie- und Lebensmittelpreise eine größere Belastung für einkommensschwache Länder darstellen, wobei die Golfregion, Asien, Subsahara-Afrika und kleine Inselstaaten einem höheren Risiko ausgesetzt sind.
Das UNDP betonte zudem die Bedeutung gezielter Bargeldhilfsprogramme zum Schutz armer und gefährdeter Haushalte.
Deutsche Nachrichtenagentur Deutschland News Agency
