Türk: Sich gegen Rassismus zu stellen bedeutet, für Menschenrechte und Gerechtigkeit einzutreten
Genf, 23. März (Hibya) - Der Hohe Kommissar der Vereinten Nationen (UN) für Menschenrechte, Volker Türk, betonte, dass der Fortschritt auf globaler Ebene bedroht ist und dass ein stärkerer politischer Wille erforderlich ist, um Rassismus zu bekämpfen.
Der Hohe Kommissar der UN für Menschenrechte, Türk, würdigte diejenigen, die für Rassengerechtigkeit, Gleichheit und Freiheit gekämpft haben.
Türk stellte fest, dass Fortschritte im Kampf gegen Rassismus erzielt wurden, und sagte: „Internationale Abkommen und Maßnahmen auf nationaler Ebene haben zu wichtigen Veränderungen geführt. Der erzielte Fortschritt wird jedoch infrage gestellt, verzögert und sogar zurückgedrängt.“
Türk betonte, dass Minderheiten weltweit Diskriminierung, Hass und Menschenrechtsverletzungen ausgesetzt sind, und erklärte: „Menschen afrikanischer und asiatischer Herkunft, Juden, Muslime und indigene Völker sind weiterhin schwerer Diskriminierung ausgesetzt.“
Türk wies darauf hin, dass Rassismus weltweit die am weitesten verbreitete Form der Diskriminierung ist, und sagte, dass in vielen Ländern umfassende Antidiskriminierungsgesetze fehlen.
Türk erklärte, dass Hassrede sich unkontrolliert verbreitet und häufig Minderheiten ins Visier nimmt, und fügte hinzu: „Systeme, die auf historischer Ausbeutung beruhen, machen einige Länder und Gemeinschaften anfälliger.“
Türk betonte, dass der Kampf gegen Rassismus politischen Willen erfordert, und sagte: „Starke Gesetze, Rechenschaftspflicht und internationale Zusammenarbeit sind unerlässlich. Sich gegen Rassismus zu stellen bedeutet, für Menschenrechte und Gerechtigkeit für alle Menschen einzutreten.“
Deutsche Nachrichtenagentur Deutschland News Agency
