Türk: Es ist sehr schwer, den Schmerz zu beschreiben, wenn man das Schicksal seiner Angehörigen nicht kennt
New York, 30. August (Hibya) - Der Hohe Kommissar der Vereinten Nationen (UN) für Menschenrechte, Volker Türk, machte auf die humanitären Verwüstungen durch das Verschwindenlassen aufmerksam und rief die Staaten zu dringendem Handeln auf.
Der Hohe Kommissar der Vereinten Nationen für Menschenrechte, Volker Türk, ging auf das Leid ein, das durch Fälle von Verschwindenlassen weltweit verursacht wird, und betonte die verheerenden Auswirkungen dieser Praxis auf Gesellschaften sowie die Bedeutung des Strebens nach Gerechtigkeit.
Mit Blick auf die Ungewissheit und den Schmerz, den Angehörige vermisster Menschen erleben, sagte Türk: „Es ist sehr schwer, den Schmerz zu beschreiben, wenn man das Schicksal seiner Angehörigen nicht kennt. Das Verschwindenlassen ist eine grausame Praxis, die Angst verbreitet und ganze Gemeinschaften einschüchtert.“
Türk verwies auf die Verantwortung der Staaten und erklärte: „Die Staaten müssen handeln, um Leben zu retten und jedem Opfer dabei zu helfen, Wahrheit und Gerechtigkeit zu finden.“
Deutsche Nachrichtenagentur Deutschland News Agency