Tsahkna: Die meisten dokumentierten Fälle sexueller Gewalt in der Ukraine werden russischen Streitkräften zugeschrieben
Tallinn, 20. September (Hibya) – Der estnische Außenminister Margus Tsahkna erklärte, dass nach Angaben des Menschenrechtsbüros der Vereinten Nationen seit Beginn des groß angelegten russischen Angriffs auf die Ukraine 1.004 Fälle sexueller Gewalt dokumentiert worden seien, von denen der Großteil russischen Streitkräften zugeschrieben werde.
Der estnische Außenminister Tsahkna erklärte unter Berufung auf Daten des Menschenrechtsbüros der Vereinten Nationen, dass seit Beginn des groß angelegten russischen Angriffs auf die Ukraine 1.004 Fälle sexueller Gewalt dokumentiert worden seien.
Tsahkna erklärte in einem Beitrag in den sozialen Medien, dass der Großteil der Fälle russischen Streitkräften zugeschrieben werde, und erhob den Vorwurf, Russland setze sexuelle Gewalt als Methode der Kriegsführung ein.
Tsahkna erklärte, sexuelle Gewalt werde gegen Kriegsgefangene und Zivilisten zu Zwecken der Folter, Bestrafung, Einschüchterung und Nötigung eingesetzt, und vertrat die Auffassung, dass dies einen schweren Verstoß gegen das Völkerrecht und die Menschenwürde darstelle.
Tsahkna sagte: „Wir können vor diesen Verbrechen nicht die Augen verschließen. Russland muss auf das Entschiedenste zur Rechenschaft gezogen werden. Jedes Opfer und jeder Mensch, dessen Angehörige infolge der Handlungen Russlands Schaden erlitten haben, verdient Gerechtigkeit. Rechenschaftspflicht ist keine Option, sondern eine Notwendigkeit.“
Deutsche Nachrichtenagentur Deutschland News Agency