Tsahkna: Die Geschichte darf sich nicht wiederholen
Tallinn, 23. August (Hibya) – Estlands Außenminister Margus Tsahkna erklärte, dass der 1939 zwischen der Sowjetunion und Nazi-Deutschland unterzeichnete Molotow-Ribbentrop-Pakt den Weg für die Aufteilung Europas in Einflusssphären und die Besetzung der baltischen Staaten geebnet habe.
Tsahkna wies darauf hin, dass sich vor 37 Jahren rund zwei Millionen Menschen an den Händen fassten und die 700 Kilometer lange Baltische Kette bildeten. Er sagte: „Sie deckten die Existenz des geheimen Protokolls auf, und schließlich erlangten wir unsere Unabhängigkeit zurück.“
Tsahkna erklärte, dass die Folgen der Besatzung bis heute zu spüren seien, und sagte: „Heute gedenken wir jedes Menschen und jeder Familie, die unter totalitären Regimen gelitten haben, und bekräftigen erneut, dass die Worte ‚Nie wieder‘ ein durch Taten gestütztes Versprechen bleiben müssen.“
Tsahkna erklärte, Russland versuche erneut, Grenzen zu verändern und im Einklang mit seinen imperialen Zielen Einflusssphären zu schaffen, und sagte: „Wir dürfen nicht zulassen, dass sich die Geschichte wiederholt.“
Tsahkna betonte, dass die Unterstützung für die Ukraine fortgesetzt und der Druck auf Russland aufrechterhalten werden müsse, und erklärte: „Aggression wiederholt sich, wenn sie ohne Konsequenzen bleibt. Wer gegen das Völkerrecht verstößt, muss zur Rechenschaft gezogen werden.“
Deutsche Nachrichtenagentur Deutschland News Agency