Sybiha: Russland griff ein türkisches Frachtschiff im Schwarzen Meer an
Kiew, 22. Juni (Hibya) - Der ukrainische Außenminister Andrii Sybiha erklärte, Russland habe ein türkisches Frachtschiff im Schwarzen Meer angegriffen, was ein klarer Beweis dafür sei, dass man den Aussagen Russlands nicht vertrauen könne.
Der ukrainische Außenminister Andrii Sybiha äußerte sich zu den russischen Angriffen auf Schiffe im Schwarzen Meer sowie zu den Verstößen gegen das Völkerrecht.
Mit Blick auf den Zeitpunkt des Angriffs und die von Russland ausgehende Bedrohung sagte Sybiha: „Russland hat mitten in der Nacht ein türkisches Frachtschiff im Schwarzen Meer angegriffen. Und zwar unmittelbar nach einem hochrangigen Besuch der Türkei in Russland. Dies ist ein klarer Beweis dafür, dass man den Worten Russlands nicht vertrauen kann. Russland bleibt die größte Bedrohung für die Sicherheit und den Wohlstand des Schwarzen Meeres.“
Zu den Folgen des Angriffs und den Rettungsmaßnahmen erklärte Sybiha: „Türkische und indische Staatsangehörige wurden gerettet. Leider kam bei diesem Angriff ein ägyptisches Besatzungsmitglied ums Leben. Russland griff außerdem zwei weitere Schiffe unter der Flagge von Palau und Belize an; die Schiffe wurden beschädigt, ihre Besatzungen blieben jedoch unverletzt.“
Mit einem Appell an die internationale Gemeinschaft schloss Sybiha seine Erklärung: „Wir informieren alle Staaten und Organisationen über diesen dreisten Angriff auf das Völkerrecht und die Freiheit der Schifffahrt. Dies erfordert starke und prinzipientreue Reaktionen der internationalen Gemeinschaft und der Internationalen Seeschifffahrtsorganisation.“
Deutsche Nachrichtenagentur Deutschland News Agency