Sybiha: Niemand kann unsere Geschichte und unsere Lawra stehlen
Kiew, 15. August (Hibya) – Der ukrainische Außenminister Andrii Sybiha erklärte anlässlich des 975. Jahrestages der Gründung des Kiewer Höhlenklosters, das Kloster sei eines der wichtigen Symbole der ukrainischen Staatstradition und des frühen Christentums in Europa.
Sybiha erklärte, Kiew sei vor tausend Jahren ein wichtiger Knotenpunkt gewesen, über den die christliche Zivilisation den Westen Europas erreichte, und bezeichnete den Weg der Ukraine zur Mitgliedschaft in der Europäischen Union als „Wiederherstellung unseres Platzes in der europäischen Familie“. Sybiha kritisierte zudem Russlands Aussagen über eine „tausendjährige Geschichte“.
Sybiha behauptete, Russland versuche, sich die Geschichte und Identität seiner Nachbarn anzueignen, weil es seine eigene Geschichte nicht entwickeln könne, und sagte: „Was auch immer Russland tut, wir haben unsere eigene Agenda. Und wir haben unsere Geschichte. Und wir haben unser Kiewer Höhlenkloster, das niemand stehlen oder zerstören kann.“
Sybiha erklärte außerdem, dass zum 975. Jahrestag der Lawra eine neue Tradition eingeführt worden sei, die ihre jahrhundertelange Geschichte und den Weg der Ukraine zu ihrem tausendjährigen Jubiläum symbolisiere, wobei die Glocken gemeinsam geläutet hätten.
Deutsche Nachrichtenagentur Deutschland News Agency