„Prioritäts“-Botschaft aus dem Iran an die USA
Islamabad, 11. April (Hibya) - Der Erste Vizepräsident des Iran, Mohammad Reza Aref, äußerte sich zu den in der pakistanischen Hauptstadt Islamabad geführten Verhandlungen.
Laut Al Jazeera erklärte Aref in einem Beitrag auf der Plattform X, dass das Ergebnis der Gespräche weitgehend von den Prioritäten der Vereinigten Staaten abhänge. Er fügte hinzu, dass bei einem Fokus der US-Vertreter auf den „America First“-Ansatz eine für beide Seiten vorteilhafte Einigung erzielt werden könne.
Aref warnte jedoch, dass die Übernahme eines von ihm als „Israel First“ bezeichneten Ansatzes die Möglichkeit eines Abkommens zunichtemachen könnte. In einem solchen Szenario werde der Iran seine Verteidigungsfähigkeiten weiter stärken, was zu höheren globalen Kosten führen könne.
In der Erklärung wurde darauf hingewiesen, dass die Unsicherheit über den Verlauf der Verhandlungen anhält und die Haltung der Parteien entscheidend für das Ergebnis sein wird.
Deutsche Nachrichtenagentur Deutschland News Agency
