Nach 35 Tagen Regen verschärfen sich die Überschwemmungen im Westen Frankreichs
Paris, 20. Februar (Hibya) - Nach 35 Tagen Regen kämpft Frankreich mit schweren Überschwemmungen, Evakuierungen und Stromausfällen, während Prognostiker trotz des erwarteten trockeneren Wetters erklären, dass die Flüsse weiter ansteigen werden.
In Libourne trat die Dordogne über die Ufer und überschwemmte Straßen, doch die Schäden sind bislang begrenzt. Ein neuer Sturm und hohe Gezeiten haben den Druck auf den bereits gesättigten Boden weiter erhöht.
Die Regierung warnte, dass die Hochwasserkatastrophe noch nicht vorbei sei.
Einige westliche Gebiete, darunter Atlantique und Maine-et-Loire, stehen unter roter Alarmstufe. In Angers sind tiefer gelegene Stadtteile überflutet und einige Bewohner haben ihre Häuser verlassen. In Lot-et-Garonne wurden mehr als 1.700 Menschen evakuiert. Stromausfälle betreffen weiterhin Tausende Haushalte.
Meteorologen erwarten in Kürze trockeneres Wetter, doch Météo-France und Vigicrues betonen, dass die Flüsse aufgrund des Wassers, das aus den oberen Einzugsgebieten zum Meer fließt, weiter ansteigen werden.
Deutsche Nachrichtenagentur Deutschland News Agency
