Deniz polisinden Adalar çevresinde 'deniz taksi' denetimi

Brasiliens Präsident Lula da Silva erklärte, dass das öffentliche Gesundheitssystem SUS Millionen Menschen den Zugang zur Gesundheitsversorgung ermögliche. Das System sei in der vorherigen Periode geschwächt, unter seiner Regierung jedoch wieder gestärkt worden.

Lula erklärte, das Programm Farmácia Popular sei wieder aufgenommen und gestärkt worden, und inzwischen würden 41 Produkte der gesamten Bevölkerung kostenlos zur Verfügung gestellt. Allein im Jahr 2025 hätten mehr als 27 Millionen Menschen von dem Programm profitiert.

Lula teilte außerdem mit, dass die Zahl der Beschäftigten im Gesundheitswesen im Rahmen des Programms Mais Médicos erhöht worden sei. Die Zahl der Fachkräfte sei von 13.700 im Dezember 2022 auf 26.700 gestiegen.

Zu den Impfquoten bei Kindern erklärte Lula, die Zahl der Kinder, die nicht einmal die erste Dosis des Fünffachimpfstoffs erhalten hätten, sei im Zeitraum 2023 bis 2025 von 360.000 auf 50.000 gesunken. Lula sagte, in diesem Zeitraum sei die höchste Impfquote der vergangenen neun Jahre erreicht worden und Brasilien stehe nicht mehr auf der UNICEF-Liste der Länder mit den niedrigsten Leistungen bei Kinderimpfungen.

Lula erklärte, auch die Kapazitäten bei der Mund- und Zahngesundheitsversorgung seien erhöht worden. Bis Juli 2026 sei die Zahl der Mundgesundheitsteams auf 35.000 gestiegen, was einem Zuwachs von 24 Prozent gegenüber 2022 entspreche. Die mobilen Zahnarzteinheiten seien wieder in Betrieb genommen worden, und bis Ende 2026 sollten in den fünf Regionen des Landes insgesamt 1.300 mobile Einheiten zur Verfügung stehen.

Lula sagte, im Jahr 2025 seien im Rahmen von SUS 15 Millionen planbare Operationen durchgeführt worden. Dies sei mit einem Anstieg von 50 Prozent gegenüber 2022 ein historischer Rekord. Auch die Zahl der Konsultationen und Telekonsultationen sei von 13 Millionen im Jahr 2022 auf 31 Millionen im Jahr 2025 gestiegen.

Zur Krankenwagenflotte von Samu erklärte Lula, landesweit seien mehr als 3.300 Krankenwagen ausgeliefert worden.

Lula sagte zudem, die heimische Produktion im Gesundheitssektor sei gestärkt worden. Es würden Maßnahmen ergriffen, um im Rahmen von SUS verwendete Medikamente, Impfstoffe und medizinische Verbrauchsmaterialien in Brasilien herzustellen. Nach 20 Jahren sei die Insulinproduktion im Land wieder aufgenommen worden.

Im Bereich der Frauengesundheit seien seit 2023 mehr als 8 Millionen Mammografien durchgeführt und mehr als 1,8 Millionen Implanon-Verhütungsimplantate ausgegeben worden, erklärte Lula.

Lula sagte, im Rahmen des neuen PAC werde der Bau von 2.600 Basiseinheiten der Gesundheitsversorgung unterstützt. Zur Modernisierung der Strahlentherapie bei der Krebsbehandlung seien 105 Linearbeschleuniger angeschafft worden. Ziel sei es, dass im Jahr 2026 jeder brasilianische Bundesstaat über ein Strahlentherapiezentrum verfüge.

Lula erklärte außerdem, SUS habe den höchsten Haushalt seiner Geschichte erreicht, wobei das Budget im Vergleich zu 2022 um mehr als 70 Prozent erhöht worden sei.

Mit Blick auf die kommende Zeit sagte Lula, Maßnahmen für die alternde Bevölkerung würden Priorität haben. Ziel sei es, älteren Menschen einen besseren Zugang zu Gesundheitsversorgung, Selbstständigkeit, gesellschaftlichem Leben, Freizeit und Sport zu ermöglichen. Auch die häusliche Pflege solle ausgeweitet werden. Das Programm für häusliche Betreuung älterer Menschen (PADI Brasil) werde bereits in 2.655 Gemeinden umgesetzt und solle landesweit ausgeweitet werden.

Lula kündigte außerdem die Einrichtung von Gemeinschaftskrankenhäusern für ältere Menschen an und betonte, dass das Altern eine gesellschaftliche Errungenschaft sei und der Staat sich auf diesen Prozess vorbereiten müsse.

Deutsche Nachrichtenagentur Deutschland News Agency

 

facebook sharing button Facebook
twitter sharing button Tweeter
whatsapp sharing button Whatsapp