Lula: Bildung ist keine Ausgabe, sondern eine Investition
Brasília, 28. August (Hibya) - Brasiliens Präsident Luiz Inácio Lula da Silva nahm zu den Bildungspolitiken des Landes Stellung und erklärte, dass unter seiner Regierung wichtige Schritte in den Bereichen Bildung und soziale Inklusion unternommen worden seien.
Lula nannte verschiedene Zahlen zu Ganztagsbildung, Bundesinstituten, Hochschulbildung, Schulabbruchquoten und digitaler Bildungsinfrastruktur und betonte, dass die Investitionen in Bildung erhöht werden müssten.
Zu den Maßnahmen im Bildungsbereich erklärte Lula, dass seit 2023 1,8 Millionen Plätze für Ganztagsbildung geschaffen worden seien und dass dieses Bildungsmodell in der kommenden Zeit landesweit ausgeweitet werden solle. Lula sagte, Ganztagsbildung biete Kindern Möglichkeiten in den Bereichen Sport, Kunst und Kultur.
Lula erklärte, dass der Anteil der Schulen, die gemäß angemessenen Bildungsstandards mit dem Internet verbunden sind, von 44 auf 74,5 Prozent gestiegen sei. Zudem seien Schulmahlzeiten wieder zu einer Priorität geworden. Lula sagte, dass in 146.000 Schulen 40 Millionen Schülerinnen und Schüler mit Mahlzeiten versorgt würden und die pro Schüler bereitgestellten Mittel im Durchschnitt um 55 Prozent erhöht worden seien.
Zur Bedeutung der Bildungspolitik sagte Lula: „Bildung ist keine Ausgabe, sondern eine Investition.“ Der brasilianische Präsident schloss mit den Worten: „Die eigentliche Frage sollte immer lauten: Was hat es das Land gekostet, nicht früher investiert zu haben?“
Deutsche Nachrichtenagentur Deutschland News Agency