Lahbib: Der Schutz von Frauen und Mädchen muss immer Priorität haben
Brüssel, 29. April (Hibya) – Die EU-Kommissarin für Vorsorge und Krisenmanagement, Hadja Lahbib, wies auf die humanitären Folgen der eskalierenden Gewalt im Südsudan hin.
Die EU-Kommissarin für Vorsorge und Krisenmanagement, Hadja Lahbib, warnte vor den Menschenrechtsverletzungen, denen insbesondere Frauen und Mädchen im Südsudan ausgesetzt sind.
Unter Hinweis auf das Ausmaß der Zwangsvertreibung in der Region erklärte Lahbib: „Die Gewalt im Südsudan nimmt zu, und Frauen und Mädchen zahlen erneut den höchsten Preis: Jede Stunde sind 104 Menschen gezwungen, ihre Häuser zu verlassen.“
Auf die Verbreitung geschlechtsspezifischer Gewalt hinweisend sagte Lahbib: „2 von 3 Frauen sind von geschlechtsspezifischer Gewalt betroffen. Der Schutz von Frauen und Mädchen muss immer und überall Priorität haben.“
Deutsche Nachrichtenagentur Deutschland News Agency
