Kuba bezeichnet US-Anklageschrift gegen Castro als „politisches Manöver“
Havanna, 21. Mai (Hibya) – Der kubanische Präsident Miguel Diaz-Canel Bermudez erklärte, dass die in den Vereinigten Staaten (USA) gegen den ehemaligen kubanischen Staatschef Raul Castro vorbereitete Anklageschrift politisch motiviert sei.
Laut einem Bericht von CCTV bezeichnete der kubanische Präsident Miguel Diaz-Canel Bermudez die von der US-Regierung gegen den ehemaligen kubanischen Präsidenten Raul Castro vorbereitete Anklageschrift als „politisches Manöver ohne rechtliche Grundlage“.
Eine Grand Jury des Bezirksgerichts für den südlichen Bezirk Floridas beschuldigte Raul Castro wegen seiner mutmaßlichen Rolle beim Abschuss von zwei Flugzeugen der kubanischen Exilgruppe „Brothers to the Rescue“ im Jahr 1996.
In einer Erklärung des US-Justizministeriums hieß es, dass während des Vorfalls zivile Flugzeuge im internationalen Luftraum abgeschossen wurden und vier Menschen ums Leben kamen.
Bruno Rodríguez Parrilla bezeichnete den Schritt der USA hingegen als neuen Versuch von Druckausübung und Einmischung gegenüber Kuba.
Einige kubanische Bürger argumentierten ebenfalls, dass die Anschuldigungen politisch motiviert seien. Die in Havanna lebende Ivette Laborde erklärte, dass die Initiative gegen Raul Castro „eine schlechte Strategie gegen Kuba“ sei.
Ein weiterer kubanischer Bürger, Eliezer Medina, behauptete, die abgeschossenen Flugzeuge hätten sich im kubanischen Luftraum befunden, und sagte: „Wir sind ein souveränes Land und haben das Recht, uns zu verteidigen.“
Deutsche Nachrichtenagentur Deutschland News Agency