Katar: Die USA und der Iran werden keine direkten Gespräche führen
Doha, 1. Juli (Hibya) - Der Sprecher des katarischen Außenministeriums, Majed Al-Ansari, erklärte, dass sich die US-Sondergesandten für den Nahen Osten, Steve Witkoff und Jared Kushner, in Doha aufhalten, jedoch keine direkten Gespräche mit iranischen Vertretern führen werden.
Nach Angaben von CCTV erklärte der Sprecher des katarischen Außenministeriums, Majed Al-Ansari, dass sich die US-Sondergesandten für den Nahen Osten, Steve Witkoff und Jared Kushner, in Doha aufhalten, jedoch keine direkten Gespräche mit iranischen Vertretern führen werden.
Al-Ansari erklärte, dass die US-Delegation mit den Vermittlern zusammentreffen werde, um die Umsetzung der zuvor zwischen Washington und Teheran unterzeichneten Absichtserklärung zu bewerten.
Der Sprecher des iranischen Außenministeriums, Esmail Baghaei, wies am Dienstag Berichte über geplante direkte Verhandlungen mit US-Vertretern zurück.
Zudem wurde mitgeteilt, dass der Iran am Mittwoch Gespräche mit Katar führen werde, bei denen unter anderem eingefrorene iranische Vermögenswerte auf der Tagesordnung stehen sollen.
Der iranische Präsident Masoud Pezeshkian erklärte am Montag, dass ein mögliches Abkommen auf gegenseitigen Verpflichtungen beruhen müsse. Sollten sich die USA an die Vereinbarung halten, werde auch der Iran seine Verpflichtungen erfüllen.
Der iranische Präsident betonte außerdem, dass der Iran auf „unangemessene Prahlerei und unbegründete Drohungen“ mit rationalen Entscheidungen und entschlossener, furchtloser legitimer Selbstverteidigung reagiert habe. Iran und die USA unterzeichneten am 18. Juni eine Absichtserklärung zur Beendigung des Krieges in der Region an allen Fronten, einschließlich des Libanon.
Am 22. Juni begannen in der Schweiz technische Gespräche zwischen dem Iran und den USA, nachdem am Vortag unter Vermittlung Pakistans und Katars hochrangige Konsultationen zwischen den Delegationen beider Länder stattgefunden hatten.
Deutsche Nachrichtenagentur Deutschland News Agency