Kanadische Spitzenpolitiker reagieren auf US-Zolldrohungen
Ottawa, 25. August (Hibya) - Kanadas Premierminister Mark Carney und Finanzminister Francois-Philippe Champagne äußerten sich zu den Zolldrohungen der Vereinigten Staaten und erklärten, dass das Land bei den Verhandlungen eine entschlossene Haltung einnehmen müsse.
Nach Angaben von CCTV äußerten sich kanadische Spitzenpolitiker zu den jüngsten Zolldrohungen der Vereinigten Staaten.
Kanadas Premierminister Mark Carney sagte in Quebec, man sei zu Verhandlungen bereit, falls die USA ihre Haltung änderten. Carney erklärte, Kanada werde sich an den Gesprächen beteiligen, wenn die USA "mit der richtigen Haltung und einem echten Verständnis von Partnerschaft" an den Verhandlungstisch kämen.
Carney erklärte außerdem, Kanada werde die Vorstellung nicht akzeptieren, eine Tochtergesellschaft der Vereinigten Staaten zu sein oder sich gegenüber den USA in einer benachteiligten Position befinden zu müssen.
Der kanadische Finanzminister Francois-Philippe Champagne rief bei Beratungen in Montreal zu einer entschlossenen Haltung auf. Champagne erklärte, dass Bundesunterstützung für Unternehmen, die von Zöllen in Höhe von 50 Prozent betroffen seien, auf dem Weg sei.
Champagne sagte, die Arbeiten zum Aufbau einer widerstandsfähigen Wirtschaft würden fortgesetzt. Zu den Prioritäten gehörten der Aufbau einer starken kanadischen Wirtschaft, der Abbau von Handelshemmnissen zwischen den Provinzen, die Diversifizierung der Wirtschaft und die Umsetzung großer Projekte im Land.
Deutsche Nachrichtenagentur Deutschland News Agency