Kallas: Die Durchfahrt durch die Straße von Hormus muss kostenlos bleiben
Brüssel, 21. April (Hibya) – Die Hohe Vertreterin der EU für Außen- und Sicherheitspolitik, Kaja Kallas, äußerte sich zur Freiheit der Schifffahrt in der Straße von Hormus, zum Sanktionsregime gegen Iran und zu nuklearen Fragen.
Kaja Kallas äußerte sich zur Sicherheit der Verkehrswege in der Region und zu den diplomatischen Prozessen mit Iran.
Kritisch zur Lage in der Straße von Hormus sagte Kallas: „Unabhängig davon, ob die Straße von Hormus offen oder geschlossen ist, sind tägliche Kehrtwenden leichtsinnig. Die Durchfahrt durch die Straße muss kostenlos bleiben.“
Zur neuen Sanktionsentscheidung der EU erklärte Kallas: „Die EU hat eine politische Einigung erzielt, das Sanktionsregime zu erweitern, um auch diejenigen zu erfassen, die die Freiheit der Schifffahrt verletzen.“
Unter Betonung der regionalen Zusammenarbeit in Bezug auf das iranische Nuklear- und Militärprogramm sagte Kallas: „Keiner von uns möchte ein nuklear bewaffnetes Iran sehen. Wir sind uns mit unseren regionalen Partnern einig, dass eine dauerhafte Lösung nicht nur die nukleare Frage, sondern auch andere Themen wie das iranische Raketenprogramm und seine anhaltende Unterstützung für terroristische Gruppen umfassen muss.“
Deutsche Nachrichtenagentur Deutschland News Agency
