Jetten: Die humanitäre Lage in Gaza muss verbessert werden
Amsterdam, 1. April (Hibya) – Der niederländische Premierminister Rob Jetten gab bekannt, dass er ein Treffen mit dem israelischen Präsidenten Isaac Herzog abgehalten hat.
Der niederländische Premierminister Rob Jetten erklärte, dass die bilateralen Beziehungen zwischen den Niederlanden und Israel auf vielen Jahren beruhen und auf der Grundlage eines offenen und ehrlichen Dialogs geführt werden, und fügte hinzu, dass er in diesem Rahmen ein Kennenlerngespräch mit Herzog geführt habe.
Jetten sagte, dass bei dem Treffen die Entwicklungen im Iran und im Libanon erörtert wurden, und erklärte: „Ich habe mein Beileid wegen der Angriffe Irans auf unschuldige israelische Zivilisten ausgesprochen und betont, dass es auf beiden Seiten des Konflikts keine weiteren zivilen Opfer geben sollte.“
In Bezug auf die Sicherheitsbedenken Israels sagte Jetten: „Wir erkennen die legitimen Sicherheitsbedenken Israels an. Dennoch sind die Souveränität und territoriale Integrität des Libanon nicht verhandelbar.“
Mit Blick auf die humanitäre Lage in Gaza erklärte Jetten: „Alle Grenzübergänge müssen geöffnet sein, damit die notwendige humanitäre Hilfe das palästinensische Volk erreichen kann.“
Jetten erklärte außerdem: „Die Gewalt der Siedler im Westjordanland ist inakzeptabel.“
Zum Thema Todesstrafe sagte Jetten: „Die Wiedereinführung der Todesstrafe in Israel ist für die Niederlande und andere Länder der Europäischen Union inakzeptabel.“
Abschließend betonte Jetten die Bedeutung des Kampfes gegen Antisemitismus in den Niederlanden: „Nach den jüngsten Ereignissen in Rotterdam und Amsterdam ist der Kampf gegen Antisemitismus von großer Bedeutung.“
Deutsche Nachrichtenagentur Deutschland News Agency
