Jetten: Als Gesellschaft müssen wir an der Seite unserer jüdischen Bürger stehen
Amsterdam, 16. März (Hibya) - Der niederländische Premierminister Rob Jetten traf sich nach Angriffen auf jüdische Einrichtungen in Amsterdam und Rotterdam mit Vertretern der Gesellschaft und betonte, dass die Sicherheitsmaßnahmen auf höchstem Niveau seien.
Der niederländische Premierminister Rob Jetten äußerte sich zu den Angriffen der vergangenen Woche auf eine jüdische Schule in Amsterdam und eine Synagoge in Rotterdam.
Jetten bezeichnete die Angriffe als „feige“ und sagte: „Die Angriffe in der vergangenen Woche auf eine jüdische Schule in Amsterdam und eine Synagoge in Rotterdam sind schockierend und inakzeptabel. Diese Taten haben die gesamte jüdische Gemeinschaft in den Niederlanden tief getroffen und Angst ausgelöst.“
Mit Bezug auf das Treffen mit David van Weel und Eddo Verdoner erklärte Jetten: „Ich habe mich mit Vertretern der jüdischen Gemeinschaft getroffen. Ihre Ängste und ihre Wut haben mich tief bewegt. Antisemitismus hat in den Niederlanden keinen Platz.“
Der Premierminister betonte, dass die Sicherheit jüdischer Bürger unter staatlicher Garantie steht, und schloss seine Erklärung mit den Worten: „Ich habe betont, dass die Sicherheit der niederländischen Juden die volle Aufmerksamkeit der Regierung und aller Sicherheitspartner hat. Als Gesellschaft müssen wir an der Seite unserer jüdischen Bürger stehen. Bleiben Sie angesichts von Antisemitismus nicht passiv – erheben Sie Ihre Stimme. Dies kann und darf nicht allein die Verantwortung der jüdischen Gemeinschaft sein.“
Deutsche Nachrichtenagentur Deutschland News Agency
