Fletcher: Humanitäre Hilfsfahrzeuge werden weiterhin angegriffen
New York, 21. August (Hibya) - Der Koordinator der Vereinten Nationen (UN) für humanitäre Angelegenheiten und Nothilfe, Tom Fletcher, erklärte, dass humanitäre Helfer trotz ihres Schutzes nach dem humanitären Völkerrecht vor Ort weiterhin erheblichen Risiken ausgesetzt seien.
Der Koordinator der Vereinten Nationen (UN) für humanitäre Angelegenheiten und Nothilfe, Tom Fletcher, erklärte, dass humanitäre Helfer trotz ihres Schutzes nach dem humanitären Völkerrecht vor Ort weiterhin erheblichen Risiken ausgesetzt seien.
Fletcher sagte, dass insbesondere deutlich gekennzeichnete humanitäre Hilfsfahrzeuge weiterhin angegriffen würden und lokale Organisationen den größten Risiken ausgesetzt seien.
In einer Erklärung auf seinem Social-Media-Konto wies Fletcher darauf hin, dass humanitäre Helfer durch das humanitäre Völkerrecht geschützt seien, dieser Schutz jedoch in der Praxis vor Ort nicht ausreichend gewährleistet werde.
Fletcher betonte, dass die Sicherheit der Helfer gewährleistet werden müsse, und wies darauf hin, dass selbst Fahrzeuge, die für humanitäre Einsätze genutzt werden und die erforderlichen Kennzeichnungen tragen, weiterhin angegriffen würden.
Fletcher sagte: „Helfer sind nach dem humanitären Völkerrecht geschützt. Dennoch werden gekennzeichnete humanitäre Fahrzeuge weiterhin getroffen.“
Fletcher machte zudem auf die Gefahren aufmerksam, denen lokale Organisationen bei ihrer humanitären Arbeit ausgesetzt sind.
Er erklärte, dass lokale Hilfsorganisationen in Konfliktgebieten die größten Risiken trügen, und betonte, dass diese Organisationen und ihre Mitarbeiter geschützt werden müssten.
Deutsche Nachrichtenagentur Deutschland News Agency