EU und ihre 27 Mitgliedstaaten stellten 40 Prozent der weltweiten humanitären Hilfe bereit
Brüssel, 19. August (Hibya) - Die Europäische Union (EU) und ihre 27 Mitgliedstaaten stellten im Jahr 2025 40 Prozent der weltweiten humanitären Hilfe bereit. Die EU geht davon aus, dass im Jahr 2026 rund 239 Millionen Menschen humanitäre Hilfe benötigen werden, und hat ihr Budget für humanitäre Hilfe auf 1,9 Milliarden Euro festgelegt.
Die EU und ihre 27 Mitgliedstaaten setzen ihre humanitäre Hilfe für Bevölkerungsgruppen fort, die von Naturkatastrophen und menschengemachten Krisen betroffen sind. Mit diesen Hilfen will die EU Leben retten, menschliches Leid verhindern und lindern sowie die Menschenwürde schützen.
Nach Angaben der EU werden im Jahr 2026 weltweit voraussichtlich rund 239 Millionen Menschen humanitäre Hilfe benötigen. Nach Angaben der Vereinten Nationen war Ende 2025 weltweit jeder 70. Mensch gewaltsam vertrieben. Dies entspricht 1,4 Prozent der Weltbevölkerung.
Die EU und ihre 27 Mitgliedstaaten stellten im Jahr 2025 40 Prozent der weltweiten humanitären Hilfe bereit. Das Budget der EU für humanitäre Hilfe im Jahr 2026 wurde auf 1,9 Milliarden Euro festgelegt.
Die EU leistet seit 1992 humanitäre Hilfe in mehr als 110 Ländern. Die Hilfen erreichen Krisengebiete wie Gaza, Syrien, Sudan, Südsudan, die Ukraine, die Sahelzone, den Jemen, Myanmar, die Demokratische Republik Kongo, Afghanistan und Haiti.
Die humanitären Hilfsmaßnahmen der EU werden von der Generaldirektion Europäischer Katastrophenschutz und humanitäre Hilfe der Europäischen Kommission koordiniert. Die von der EU finanzierten Hilfen werden vor Ort über mehr als 200 Partnerorganisationen umgesetzt, darunter Organisationen der Vereinten Nationen, die Internationale Rotkreuz- und Rothalbmondbewegung sowie internationale und nationale zivilgesellschaftliche Organisationen.
Die Hilfen umfassen Ernährungssicherheit, Ernährungsunterstützung, medizinische Notversorgung, Wasser und Sanitärversorgung, Unterkünfte, Schutz vor körperlichen und psychischen Schäden, Bildung in Notfällen sowie Bargeldhilfen.
Die EU leistet ihre humanitäre Hilfe auf der Grundlage der Prinzipien der Neutralität, Menschlichkeit, Unabhängigkeit und Unparteilichkeit. Ziel ist es, Bedürftige ohne Diskriminierung aufgrund von Rasse, ethnischer Herkunft, Religion, Geschlecht, Alter, Staatsangehörigkeit oder politischer Überzeugung zu erreichen.
Die EU unterstützt außerdem die Stärkung der Krisenreaktionsfähigkeit und der Widerstandsfähigkeit der besonders gefährdeten Gemeinschaften, da der Klimawandel die Häufigkeit von Katastrophen wie Überschwemmungen, Dürren und Wirbelstürmen erhöht.
Deutsche Nachrichtenagentur Deutschland News Agency