Costa: Drogenhandel ist zu einer strategischen Bedrohung für Europa geworden
Brüssel, 30. April (Hibya) - Der Präsident des Europäischen Rates, Antonio Costa, betonte, dass das zunehmende Ausmaß des Drogenhandels zu einer strategischen Bedrohung für Europa geworden ist und eine koordinierte Bekämpfung auf lokaler und internationaler Ebene erfordert.
Costa erklärte, dass Drogenhandel und die damit verbundenen Risiken immer komplexer und verbreiteter werden, und verwies auf grundlegende Probleme, die das tägliche Leben der Bürger in Europa betreffen.
Costa stellte fest, dass mehr als die Hälfte der gefährlichsten kriminellen Netzwerke in der Europäischen Union mit dem Drogenhandel verbunden sind und dass dies eine strategische Bedrohung für Städte, Volkswirtschaften und die Sicherheit der Bürger darstellt.
Er betonte, dass zur Lösung des Problems koordinierte Maßnahmen auf lokaler, nationaler, EU- und internationaler Ebene erforderlich sind, und erklärte, dass er sich mit Experten und Führungskräften der zuständigen europäischen Institutionen getroffen habe, um sich auszutauschen.
Es wurde mitgeteilt, dass bei dem Treffen der aktuelle Stand und mögliche Lösungsansätze im Kampf gegen den Drogenhandel erörtert wurden.
Deutsche Nachrichtenagentur Deutschland News Agency
