Budrys präsentierte in Eriwan den EU- und NATO-Integrationsprozess
Brüssel, 19. Mai (Hibya) - Der litauische Außenminister Kestutis Budrys hielt eine Rede an der Staatlichen Universität Eriwan.
Der litauische Außenminister Kestutis Budrys erläuterte in seiner Rede vor Studierenden der Staatlichen Universität Eriwan den Integrationsprozess Litauens in die Europäische Union (EU) und die Nordatlantikvertrags-Organisation (NATO).
Minister Budrys erinnerte daran, dass Litauen am 11. März 1990 die erste Sowjetrepublik war, die ihre Unabhängigkeit erneut erklärte, und betonte, dass dieser Schritt durch den Willen des Volkes erfolgt sei und zum Zerfallsprozess der Sowjetunion beigetragen habe.
Budrys erklärte, dass Litauen während seines Unabhängigkeitsprozesses wirtschaftlichen Embargos und militärischem Druck ausgesetzt gewesen sei, und betonte: „Von Anfang an haben wir einen klaren Weg gewählt: die Integration in die Europäische Union und die NATO. Es gab Reformen, Verzögerungen und lange Verhandlungen, aber das Ziel änderte sich nie.“
Budrys hob hervor, dass das Land mit dem Beitritt zur Europäischen Union im Jahr 2004 einen wirtschaftlichen und politischen Wandel erlebt habe, und sagte: „Die Mitgliedschaft in der Europäischen Union brachte Litauen Sicherheit, Stabilität und schnelles Wirtschaftswachstum.“
Budrys erklärte außerdem, dass sie die Erweiterung der Europäischen Union unterstützen, und sagte: „Die Erweiterung der Europäischen Union bedeutet Freiheit, Demokratie und Sicherheit. Wir unterstützen den europäischen Weg unserer Partner wie Armenien.“
Deutsche Nachrichtenagentur Deutschland News Agency