Brasilianischer Präsident Lula kritisiert das internationale System
Brasilien, 20. April (Hibya) – Der brasilianische Präsident Luiz Inácio Lula da Silva äußerte sich zur globalen Sicherheit und zum internationalen System.
Lula erklärte, dass es in einer ungeordneten Welt nicht ausreiche, Stabilität nur auf nationaler Ebene zu gewährleisten, und sagte: „Die Vorherrschaft der Macht über das Recht ist die größte Bedrohung für den internationalen Frieden und die Sicherheit.“
Er äußerte Besorgnis über die Entwicklungen im Iran und im Libanon sowie über die Lage in Palästina und der Ukraine und betonte, dass die Vereinten Nationen in ihrer derzeitigen Struktur ineffektiv bleiben.
Unter Hinweis darauf, dass Brasilien und Deutschland seit langem eine Reform des UN-Sicherheitsrats unterstützen, betonte Lula die Notwendigkeit, den Multilateralismus zu stärken. „Die Menschheit muss die Idee wiederbeleben, dass Frieden sowohl moralisch notwendig als auch politisch möglich ist“, sagte er.
Deutsche Nachrichtenagentur Deutschland News Agency
