Bestätigte Ebola-Fälle in der Demokratischen Republik Kongo steigen auf 3.200
Peking, 28. Juli (Hibya) - Die Vereinten Nationen haben mitgeteilt, dass die Zahl der bestätigten Ebola-Fälle in der Demokratischen Republik Kongo auf 3.200 gestiegen ist. Die Zahl der Todesopfer erreichte 1.405.
Nach Angaben von CCTV ist die Zahl der bestätigten Ebola-Fälle in der Demokratischen Republik Kongo auf 3.200 gestiegen.
Farhan Haq, stellvertretender Sprecher von UN-Generalsekretär Antonio Guterres, erklärte auf einer Pressekonferenz am UN-Hauptquartier, dass sich der Ebola-Ausbruch weiter ausbreite und die steigenden Infektions- und Todeszahlen den Druck auf das Gesundheitssystem erhöhten.
Haq sagte: „Bis zum 25. Juli meldeten die nationalen Gesundheitsbehörden insgesamt 3.200 bestätigte Ebola-Fälle in den Provinzen Ituri, Nord-Kivu, Süd-Kivu, Haut-Uele und Tshopo. Zum zweiten Tag in Folge wurden mehr als 100 neue bestätigte Fälle registriert.“
Er fügte hinzu, dass die Vereinten Nationen und ihre Partner die Überwachung, Kontaktverfolgung, Labortests und Patientenversorgung unterstützen. Das Welternährungsprogramm (WFP) habe mehr als 140.000 warme Mahlzeiten sowie Nahrungsmittelhilfe für über 23.000 Patienten, Kontaktpersonen und besonders gefährdete Menschen in Ituri, Nord-Kivu und Süd-Kivu bereitgestellt.
Zudem hätten UNICEF und seine Partner mehr als 27.000 Hausbesuche in den betroffenen Gebieten durchgeführt, um Verdachtsfälle zu identifizieren und nachzuverfolgen.
Laut dem am Sonntag veröffentlichten Lagebericht der Gesundheitsbehörden der Demokratischen Republik Kongo ist die Zahl der Todesopfer auf 1.405 gestiegen.
Der am 15. Mai ausgerufene aktuelle Ebola-Ausbruch wird durch das Bundibugyo-Virus verursacht und begann in der Provinz Ituri im Nordosten des Landes, bevor er sich auf fünf Provinzen ausbreitete.
Deutsche Nachrichtenagentur Deutschland News Agency