Behauptungen über ein Abkommen zwischen den USA und Iran
US-Medien behaupteten, dass Washington und Teheran einer Einigung zur Beendigung des Krieges näherkommen.
Laut einem Bericht von CCTV behaupteten US-Medien, dass Washington und Teheran einer Einigung zur Beendigung des Krieges näherkommen. Die iranische Seite erklärte hingegen, dass der US-Vorschlag noch geprüft werde und die Antwort über Pakistan übermittelt werde.
Berichten in den US-Medien zufolge soll eine Einigung zwischen den Vereinigten Staaten und Iran zur Beendigung der anhaltenden Spannungen kurz bevorstehen.
In einem von Axios veröffentlichten Bericht, der sich auf US-Beamte stützt, wurde erklärt, dass die Parteien an einem einseitigen Memorandum arbeiten, um den Krieg zu beenden und einen Rahmen für Atomverhandlungen zu schaffen.
Dem Bericht zufolge würde Iran im Rahmen eines möglichen Abkommens zustimmen, die Urananreicherung einzustellen, während die USA die Sanktionen aufheben würden. Außerdem wurde erklärt, dass auch die Aufhebung der Beschränkungen für den Durchgang durch die Straße von Hormus auf der Tagesordnung stehe.
Die Dauer des Moratoriums für die Urananreicherung ist noch nicht geklärt, könnte jedoch zwischen 12 und 15 Jahren liegen. Dem Bericht zufolge schlug Iran zunächst 5 Jahre vor, während die USA 20 Jahre forderten.
Obwohl noch keine offizielle Einigung erzielt wurde, hieß es, dass die Parteien seit Beginn des Krieges so nah wie nie zuvor an einer Vereinbarung seien.
Die iranische Seite reagierte jedoch vorsichtig auf diese Behauptungen. Die halbamtliche Nachrichtenagentur Fars berichtete, dass Iran auf die letzte Botschaft der USA noch nicht geantwortet habe. Die Nachricht sei über Pakistan übermittelt worden, das in den Gesprächen eine Vermittlerrolle übernommen habe.
Der Sprecher des iranischen Außenministeriums, Ismail Bekayi, erklärte, dass der Vorschlag geprüft werde und die Antwort nach der Bewertung über Pakistan übermittelt werde.
Unterdessen erklärte der Sprecher der iranischen Parlamentskommission für nationale Sicherheit und Außenpolitik, Ebrahim Rezai, in einem Beitrag in sozialen Medien, dass es sich bei den Berichten um eine „Wunschliste der USA“ handle. Rezai betonte, dass die USA in Verhandlungen nicht erreichen könnten, was sie durch Krieg nicht erreicht hätten.
Deutsche Nachrichtenagentur Deutschland News Agency
