Barrack: US-Sanktionsentscheidung richtet sich nicht gegen die Türkei
Ankara, 5. September (Hibya) – Der US-Botschafter in Ankara, Tom Barrack, äußerte sich zu der Entscheidung des US-Finanzministeriums gegen ein in der Türkei ansässiges Finanzinstitut und zwei seiner Tochtergesellschaften wegen ihrer Rolle bei der Übertragung von Geldern im Namen der Quds-Einheit der Islamischen Revolutionsgarden Irans.
Der US-Botschafter in Ankara, Tom Barrack, äußerte sich zu der Entscheidung des US-Finanzministeriums gegen ein in der Türkei ansässiges Finanzinstitut und zwei seiner Tochtergesellschaften wegen ihrer Rolle bei der Übertragung von Geldern im Namen der Quds-Einheit der Islamischen Revolutionsgarden Irans.
Barrack erklärte, die betreffende Maßnahme richte sich weder gegen eine Nation noch gegen ein Bankensystem oder einen Verbündeten, sondern gegen das Verhalten eines einzelnen Instituts.
Barrack bezeichnete die Entscheidung als „eine klare und rechtmäßige Vollstreckungsmaßnahme“ und sagte, die US-Politik des maximalen Drucks auf den Iran beruhe darauf, die Kanäle zu schließen, über die Einnahmen aus den Aktivitäten Teherans transferiert würden.
Barrack betonte, dass das türkische Finanzsystem nicht infrage gestellt werde, und sagte: „Die Gesundheit des türkischen Finanzsystems steht nicht infrage; infrage gestellt wurde das Verhalten eines einzelnen Instituts.“
Barrack erklärte, die türkischen Behörden hätten während des gesamten Prozesses in direktem Kontakt mit ihren US-amerikanischen Ansprechpartnern gestanden und daran gearbeitet, Unklarheiten zu beseitigen und die Transparenz zu stärken.
Barrack wies darauf hin, dass die Beziehungen zwischen den USA und der Türkei weit über ein einzelnes Institut oder einen einzelnen Tag hinausgingen, und erklärte, beide Länder stünden bei regionaler Stabilität, Handel und Sicherheit „auf derselben Seite“.
Barrack sagte, dieser Prozess werde mit der Zeit als Beispiel für die Stärke der Partnerschaft zwischen beiden Ländern betrachtet werden, und betonte „ein gemeinsames Bekenntnis zur Transparenz, das unsere beiden Nationen und das Bündnis zwischen ihnen stärker macht als zuvor“.
Deutsche Nachrichtenagentur Deutschland News Agency