Deniz polisinden Adalar çevresinde 'deniz taksi' denetimi

Der iranische Außenminister Seyed Abbas Araghchi sprach über den Verlauf der Münchner Sicherheitskonferenz und die Iran-Politik westlicher Länder.

Araghchi behauptete, die Europäische Union habe ihr geopolitisches Gewicht in der Region verloren, und sagte: „Es ist bedauerlich zu sehen, dass die Münchner Sicherheitskonferenz, normalerweise eine ernsthafte Veranstaltung, im Zusammenhang mit dem Iran zu einem ‘Münchner Zirkus’ wird. Dieser Niedergang, bei dem dem Schein mehr Bedeutung beigemessen wird als dem Inhalt, enthält wichtige Botschaften: Die EU wirkt verwirrt; der Kern dieses Zustands liegt in der Unfähigkeit zu verstehen, was im Iran tatsächlich vor sich geht.“

Der Minister argumentierte, dass Deutschland und die EU/E3-Staaten (Deutschland, Frankreich, Vereinigtes Königreich) keine unabhängige Politik verfolgen könnten, und erklärte: „Strategisch hat eine EU, die ihr Ziel verloren hat, auch ihr gesamtes geopolitisches Gewicht in unserer Region verloren. Insbesondere Deutschland führt den Prozess an, seine Regionalpolitik vollständig an Israel zu überlassen. Der allgemeine Kurs Europas ist, gelinde gesagt, besorgniserregend.“

Araghchi verwies zudem auf die Auswirkungen auf die Nuklearverhandlungen: „Die Lähmung und Bedeutungslosigkeit der EU/E3 sind in der Dynamik der aktuellen Gespräche über das iranische Atomprogramm deutlich sichtbar.“

Deutsche Nachrichtenagentur Deutschland News Agency

 

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