Al Muraikhi führte Telefonate mit seinen Amtskollegen aus Paraguay und Aserbaidschan
Doha, 2. März (Hibya) - Katars Staatsminister für Auswärtige Angelegenheiten, Sultan bin Saad Al Muraikhi, bezeichnete die iranischen Raketenangriffe auf katarisches Territorium in Gesprächen mit seinen Amtskollegen aus Paraguay und Aserbaidschan als „klare Verletzung der nationalen Souveränität“.
Al Muraikhi führte Telefonate mit dem paraguayischen Außenminister Ruben Ramirez Lezcano und dem stellvertretenden Außenminister Aserbaidschans Yalchin Rafiyev über die militärische Eskalation in der Region. Dabei wurden die Auswirkungen der Krise auf die regionale und internationale Sicherheit sowie friedliche Lösungswege erörtert.
Zu den iranischen Angriffen sagte Al Muraikhi: „Die Zielnahme katarischen Territoriums mit ballistischen Raketen durch Iran stellt eine klare Verletzung der nationalen Souveränität Katars dar, widerspricht den Prinzipien guter Nachbarschaft und ist unter keinen Umständen zu rechtfertigen. Katar hat stets versucht, sich von regionalen Konflikten fernzuhalten und den Dialog zwischen Iran und der internationalen Gemeinschaft zu fördern, doch erneute Angriffe auf sein Territorium spiegeln einen Mangel an gutem Willen wider und gefährden die Grundlagen bilateraler Abkommen.“
Er betonte zudem die Notwendigkeit, Eskalationsmaßnahmen zu beenden, zum Dialog zurückzukehren und der Vernunft Vorrang zu geben.
Das katarische Außenministerium teilte mit, dass der paraguayische Außenminister und der aserbaidschanische Vizeaußenminister den iranischen Raketenangriff auf katarisches Territorium verurteilt hätten und ihn als klare Verletzung der Souveränität und des Luftraums Katars sowie des Völkerrechts und der Charta der Vereinten Nationen bezeichneten.
Deutsche Nachrichtenagentur Deutschland News Agency
