21. Sanktionspaket der EU gegen Russland: 32 Banken und die „Schattenflotte“ im Visier
Brüssel, 23. Juli (Hibya) – EU-Kommissionspräsidentin Ursula von der Leyen begrüßte die Einigung der Mitgliedstaaten der Europäischen Union auf das 21. Sanktionspaket gegen Russland.
EU-Kommissionspräsidentin Ursula von der Leyen begrüßte die Einigung der Mitgliedstaaten der Europäischen Union auf das 21. Sanktionspaket gegen Russland.
Von der Leyen erklärte in einem Beitrag in den sozialen Medien, das Sanktionspaket solle Russlands Kriegswirtschaft weiter schwächen – zu einem Zeitpunkt, an dem die Ukraine militärisch an Dynamik gewinne.
Im Rahmen des neuen Pakets werden 32 russische Banken in die EU-Liste der Transaktionsverbote aufgenommen.
Darüber hinaus werden auch Kryptowährungsunternehmen und Ölhandelsplattformen mit Sanktionen belegt.
Von der Leyen kündigte an, dass die Preisobergrenze für russisches Öl für ein weiteres Jahr auf dem derzeitigen Niveau eingefroren bleibt, um Russland daran zu hindern, von Schwankungen auf den Weltmärkten zu profitieren.
Sie erklärte außerdem, dass die Sanktionen erstmals auch Schiffe betreffen, die die sogenannte „Schattenflotte“ unterstützen, mit der Russland die Sanktionen umgeht.
Zudem betonte von der Leyen, dass ein wichtiger Schritt hin zu einem offiziellen Einreiseverbot für russische Soldaten in die Europäische Union unternommen worden sei, und dankte Irland als amtierendem Vorsitz des Rates der Europäischen Union für seinen Beitrag zur Einigung über das Sanktionspaket.
Deutsche Nachrichtenagentur Deutschland News Agency